Pressestimmen
STIFTUNG WARENTEST – Test – Februar 2001
Artikel: Gefährliche
Mikroben – Seite 49
Besorgnis erregende Bilanz der test-Umweltanalyse
Schimmelpilze: Fast jede zweite probe von Raumluft
war belastet. Die Pilzarten, die wir am häufigsten
fanden, können der Gesundheit schaden.
Die Auswertung beweist, dass Feuchtschäden
und Schimmelflecken zu sehr hohen, gesundheitlich
bedenklichen Schimmelpilzgehalten in der Raumluft
führen können. Manchmal fanden wir sogar
hohe Pilzbelastungen, wenn kein Schimmel an der
Wand zu sehen war, der Pilz unter der Tapete oder
unsichtbar in den Wänden oder Böden wucherte.
Der Zusammenhang zwischen den hohen Pilzkonzentrationen
und einer Erkrankung ist in vielen Fällen mehr
als nur ein Verdacht – er wurde Betroffenen
von Ärzten bestätigt.
Fazit: Schimmelflecken und Feuschteschäden
in der Wohnung sind eine ernst zu nehmende Gefahr
für die Gesundheit – eine Sanierung ist
deshalb dringend ratsam. Um festzustellen, wie hoch
die Schimmelpilzkonzentration in der Raumluft im
Einzelfall ist, bietet sich eine Messung an.
Risiko für Allergiker
Vor allem Allergikern machen die Konzentrationen
von Keimen in der Raumluft sehr zu schaffen. Atmen
sie Pilzsporen ein, kann das eine allergische Reaktion
hervorrufen, häufig werden die Schleimhäute
und Atemwege gereizt, sogar Bronchialasthma kann
darauf zurückzuführen sein. Außerdem
können einige Pilzarten Infektionen hervorrufen,
was nicht nur für Allergiker problematisch
ist. Die Haut, aber auch innere Organe wie Lunge,
Herz, Leber und Nieren, sogar das zentrale Nervensystem
können befallen werden.
Doch damit nicht genug: Viele Pilze könne unter
umständen Giftstoffe bilden, do genannte Mykotoxine.
Diese können den Körper möglicherweise
auf vielfältige Weise schädigen, sogar
Krebs erzeugen.
TIPP
Lassen Sie nicht zu, dass sich in Ihrem Haus Schimmel
einnistet: Bekämpfen Sie die Ursachen, meist
eindringende Feuchtigkeit, und sanieren Sie Feuchteschäden.
Artikel: Schimmel im Haus
Schimmel in der Wohnung macht krank. Doch viele
Menschen sind sich der Problematik von Schimmelpilzen
oft nicht bewusst. Denn die Sporen der Schimmelpilze
zählen zu den bedeutendsten Innenraumallergenen.
Wir analysieren Ihre Probe auf eine mögliche
Schimmelpilzbelastung Ihrer Wohnräume und geben
Tipps und Handlungsempfehlungen.
www.stiftung-warentest.de
UMWELTMEDIZIN – April 2000
Artikel: Wenn die Wohnung schimmelt – Seite 40
Schimmelpilze in der Wohnung sind ein weit verbreitetes Phänomen. Nach einer großen Zahl von Studien steht heute fest, dass mit Schimmelpilzen belastete Innenräume ein erhebliches Gesundheitsrisiko für die Bewohner darstellen können.
- Kinder, die in pilzbelasteten Wohnungen wohnten litten 1,5 bis 3,5 mal häufiger an Erkrankungen der Atemwege
- Ein signifikanter Zusammenhang zwischen sichtbarem Schimmelpilzbefall und der Periodenprävalen von Husten und gereizten Atemwege bestand bei einer Untersuchung an 1614 Kindern aus zehn verschiedenen Ländern.
SALZBURGER NACHRICHTEN – 6. August 1997
Artikel: Krank durch Schimmelpilz
DÜSSELDORF: Nicht das berüchtigte
Umweltgift Formaldehyd, sondern Feuchtigkeit und
Schimmelpilz sind die Hauptübeltäter bei
Umwelterkrankungen in den Wohnräumen. Dies
haben Untersuchungen in über 800 Wohnungen
ergeben, teilten die Techniker-Krankenkasse, die
Ersatzkassenverbände und die Kassenärztliche
Vereinigung Nordrhein, am Montag in Düsseldorf
mit. Bei Schimmelbefall reichten oft eine bauliche
Sanierung und häufiges Lüften, um die
Ursachen für Allergien, Kopfschmerzen, Müdigkeit
und Konzentrationsschwierigkeiten abzustellen.
BILD ZEITUNG– 16. Juli 2001
Artikel: Viele Wohnungen
unbewohnbar – Seite 6
Ein Drittel aller deutschen Wohnungen soll so stark
mit Schimmelpilzen und Wohngiften belastet sein,
dass sie eigentlich nicht mehr bewohnbar sind. Das
berichtet das „Öko-Test“ Magazin
in seiner Juli Ausgabe unter Berufung auf Tests
von Umweltexperten, die in den vergangenen Jahren
mehr als 10.000 Wohnungen in ganz Deutschland unter
die Lupe genommen haben. Die Gesundheitsämter
bestätigen die alarmierenden Befunde und raten,
sich bei Schimmelbefall sofort an die Behörde
zu wenden, um mögliche Gesundheitsschäden
zu vermeiden.